Immer erschöpft!

Fühlst Du dich auch immer erschöpft? In diesem Beitrag zeige ich Dir 4 mögliche Ursachen dafür.

Ich war viele Jahre über ein normales Maß hinaus erschöpft. Dinge, die ich eigentlich immer mit Leichtigkeit erledigt hatte, konnte ich nur noch unter größter Anstrengung bewältigen. Die Erschöpfung hat sich bei mir im Laufe der Jahre immer weiter gesteigert, sodass selbst staubsaugen zu meinen Höchstleistungen des Tages gehörte und ich dies nur noch an guten Tagen bewältigen konnte.

1. Mögliche Ursache: Fibromyalgie, immer erschöpft

Erschöpfung kann sowohl in Verbindung mit Müdigkeit als auch in Verbindung mit Schmerzen auftreten. Laut Dr. St. Amand, einem kalifornischen Endokrinologen, handelt es sich bei beiden Varianten um die gleiche Erkrankung, der Fibromyalgie. Er beschreibt die Krankheit als eine Zellenergiemangelerkrankung. Das heißt, dass die Körperzellen einen Energiemangel haben. Zurückzuführen ist dies auf eine genetische Ursache. Die Fibromyalgie, einhergehend mit dem Energiemangel, ist eine mögliche Ursache für die starken Erschöpfungszustände neben weiteren Symptomen oder Schmerzen. In diesem YouTube-Video gehe ich genauer darauf an, was Fibromyalgie eigentlich ist „Fibromyalgie, was ist das?“

2. Mögliche Ursache: CFS, immer erschöpft

Bei Erschöpfung in Verbindung mit Müdigkeit spricht man auch von CFS, dem Chronic Fatigue Syndrome. Aus Sicht von Dr. St. Amand handelt es sich dabei um die gleiche Erkrankung, die Fibromyalgie, mit der gleichen genetischen Ursache. In all den Jahrzehnten, in denen er schon Patienten mit Erschöpfungszuständen behandelt hat, hat er noch keinen einzigen Fall gesehen, bei dem ein Patient allein unter chronischer Erschöpfung litt. Dies stand immer im Zusammenhang mit vielen weiteren typischen Symptomen der Fibromyalgie.

Die Ursache für CFS und Fibromyalgie

Nach der Theorie von Dr. St. Amand beruhen Fibromyalgie und CFS auf einen Gendefekt. Dieser führt dazu, dass die Nieren nicht genug Phosphat ausscheiden. Beim gesunden Menschen entscheidet die Niere, wie viel Phosphat ausgeschieden wird und wie viel wieder in den Körper zurückgeht. Bei Menschen mit Fibromyalgie ist jedoch die Niere nicht in der Lage, genügend Phosphat auszuscheiden. Die Niere schickt also das Phosphat wieder zurück in den Körper. Dieser weiß sich nicht anders zu helfen und lagert dieses überschüssige Phosphat in die Körperzellen ein. Der Phosphatgehalt im Blut bleibt dabei konstant, da der Körper nur einen bestimmten Gehalt im Blut toleriert. Deswegen kann man die Fibromyalgie auch nicht anhand eines Bluttests diagnostizieren. Der Überschuss an Phosphat in den jeweiligen Körperzellen führt zu Energiemangel, da die Zelle nicht mehr ausreichend Energie produzieren kann. Schulmedizinisch gilt die Krankheit als nicht heilbar und nur äußerst schwer therapierbar.

Die Guaifenesintherapie nach Dr. St. Amand

Dr. St. Amand, der selbst von Fibromyalgie betroffen ist, hat mehrere Jahrzehnte Patienten mit Fibromyalgie und CFS behandelt. Dazu benutzte er das Guaifenesin, ein Wirkstoff der im Mittelalter für die Behandlung von Rheuma und weiteren Erkrankungen angewandt wurde. Damals wurde das Guaifenesin aus der Baumrinde des Guajak-Baumes gewonnen. Heute wird es nur noch synthetisch in seiner reinen Form hergestellt. Schon vor Gründung des Patentrechts wurde das Guaifenesin angewandt und ist somit nicht patentierbar. Es kann also kein Pharmaunternehmen damit Geld verdienen.

Schulmedizinisch ist die Guaifenesintherapie nach Dr. St. Amand nicht anerkannt. Viele Betroffene berichteten aber von guten Erfolgen und auch ich wende diese Therapie schon seit vielen Jahren erfolgreich an. Sie ist allerdings komplex. Man muss sich gut vorbereiten und ins Thema einlesen. Wenn Du mehr darüber erfahren willst, dann wirf doch mal einen Blick in meine YouTube Playlist. Dort berichte ich über die Guaifenesintherapie. Du kannst zusätzlich auch das Buch von Dr. St. Amand lesen, welches in deutscher Sprache erhältlich ist.

Taschenbuch

E-Book

Englischsprachige Ausgabe

(Durch den Kauf über diese Affiliatelinks/Werbelinks entstehen Dir keine zusätzlichen Kosten.)

3. Mögliche Ursache: Chronischer Cortisolmangel, immer erschöpft

Ein weiter Punkt, mit dem eine starke chronische Erschöpfung in Zusammenhang stehen kann, ist chronischer Cortisolmangel. Dieser kann sowohl mit der Nebenniere als auch mit der Hypophyse in Verbindung stehen. Bei mir entstand der Cortisolmangel infolge eines Infarkts an der Hypophyse. Seit der Diagnose bin ich cortisonpflichtig. Cortisol ist ein Hormon, welches in der Nebennierenrinde produziert wird.

Bei einem Mangel an Cortisol kommen zwei Ursachen in Frage. Entweder sind die Nebennieren krank und erschöpft (primäre Nebenniereninsuffizienz), oder die Hypophyse arbeitet nicht mehr richtig (sekundäre Nebenniereninsuffizienz). Die Gründe für eine Hypophyseninsuffizienz können unterschiedlich sein. Es kann sich eine Entzündung dahinter verbergen, ein Tumor oder wie bei mir ein Infarkt. Die Hypophyse ist eine Drüse, die im Kopf sitzt und die Größe einer Kirsche aufweist. Sie produziert ein Hormon namens ACTH. Dieses ACTH wird in den Nebennieren benötigt, um Cortison herzustellen. Wenn kein ACTH produziert wird, kann auch kein Cortison hergestellt werden.

Wenn Du Dich in diesem Beschwerdebild wiedererkennst oder Dir unsicher bist, ob du unter einem Cortisonmangel leidest, dann suche bitte einen Endokrinologen auf. Das ist der Facharzt für Hormone. Dieser kann alle nötigen Untersuchungen durchführen und gegebenenfalls den Cortisonmangel mit Medikamenten behandeln. Bei mir wurde die Erkrankung mittels eines MRT’s diagnostiziert.

Hier findest Du das Video zu diesem Beitrag

4. Mögliche Ursache: Ernährung, immer erschöpft

Auch die Ernährung kann chronische Erschöpfung auslösen. Man erkennt es häufig daran, dass man nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit innerhalb weniger Stunden in einen starken Erschöpfungszustand gerät und müde wird. Wenn Du wissen möchtest, welche Symptome vom Essen kommen können, dann schau Dir meinem YouTube-Video „Welche Symptome kommen vom Essen?“ an.

Neben den 4 genannten möglichen Ursachen gibt es sicherlich noch weitere Erklärungen für chronische Erschöpfungszustände. Wenn Du etwas ergänzen möchtest, dann schreib mir gern in die Kommentare. Suchst Du Unterstützung bei der kohlenhydratarmen Ernährung oder bei der Guaifenesintherapie, dann melde Dich bei mir und sprich mich einfach an.

Anzeige

Immer erschöpft vom Essen?

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Beitragskommentare