Immer erschöpft!

Fühlst du dich auch immer erschöpft?

Viele Jahre war ich über ein normales Maß hinaus erschöpft. Dinge, die ich eigentlich immer mit Leichtigkeit erledigt hatte, konnte ich nur noch unter größter Anstrengung bewältigen. Die Erschöpfung hat sich bei mir im Laufe der Jahre immer weiter gesteigert, sodass selbst Staubsaugen zu meinen Höchstleistungen des Tages gehörte und ich dies nur noch an guten Tagen bewältigen konnte. In diesem Beitrag zeige ich dir 4 mögliche Gründe für diese übermäßige Erschöpfung.

1. Mögliche Ursache: Fibromyalgie, immer erschöpft

Chronische Erschöpfung kann sowohl in Verbindung mit Müdigkeit (ME/CFS) als auch in Verbindung mit Schmerzen (Fibromyalgie) auftreten. Laut Dr. St. Amand, einem kalifornischen Endokrinologen, handelt es sich bei beiden Varianten um die gleiche Erkrankung, bei denen die Betroffenen extrem erschöpft sein können.

Er beschreibt die Krankheit als eine Zellenergiemangelerkrankung. Die Körperzellen haben also einen Energiemangel. Zurückzuführen ist dies auf eine genetische Ursache. Die Fibromyalgie, einhergehend mit dem Energiemangel, ist eine mögliche Ursache für die starken Erschöpfungszustände neben weiteren Symptomen oder Schmerzen. Weiter unten werde ich dir noch von der alternativen Behandlungsmethode mit Guaifenesin berichten, die Dr. St. Amand seit mehr als 20 Jahren an seinen Patienten angewandt hat. Sie sind dadurch deutlich weniger erschöpft und profitieren auch bei weiteren Fibromyalgie-Symptomen.

2. Mögliche Ursache: ME/CFS, immer erschöpft

Bei Erschöpfung in Verbindung mit Müdigkeit spricht man auch von ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom). Betroffene fühlen sich nicht nur extrem müde, sondern auch körperlich erschöpft, was typische Symptome dieser komplexen Erkrankung sind.

Aus Sicht von Dr. St. Amand handelt es sich dabei um die gleiche Erkrankung, die Fibromyalgie, mit der gleichen genetischen Ursache. In all den Jahrzehnten, in denen er schon Patienten mit Erschöpfungszuständen behandelt hat, hat er noch keinen einzigen Fall gesehen, bei dem ein Patient allein unter chronischer Erschöpfung litt. Dies stand immer im Zusammenhang mit vielen weiteren typischen Symptomen der Fibromyalgie. Betroffene sind also nie „nur“ erschöpft, sondern weisen immer auch weitere Symptome auf.

Die Ursache für ME/CFS und Fibromyalgie

Nach der Theorie von Dr. St. Amand beruhen Fibromyalgie und ME/CFS auf einem Gendefekt. Dieser führt dazu, dass die Nieren nicht genug Phosphat ausscheiden.

Beim gesunden Menschen entscheidet die Niere, wie viel Phosphat ausgeschieden wird und wie viel wieder in den Körper zurückgeht. Bei Menschen mit Fibromyalgie oder ME/CFS ist die Niere jedoch nicht in der Lage, genügend Phosphat auszuscheiden. So wird das Phosphat wieder zurück in den Körper geschickt. Dieser weiß sich nicht anders zu helfen und lagert dieses überschüssige Phosphat in die Körperzellen ein.

Der Phosphatgehalt im Blut bleibt dabei konstant, da der Körper nur einen bestimmten Gehalt im Blut toleriert. Deswegen kann man die Fibromyalgie auch nicht anhand eines Bluttests diagnostizieren. Der Überschuss an Phosphat in den jeweiligen Körperzellen führt zu einem Energiemangel, da die Zelle nicht mehr ausreichend Energie produzieren kann. Die Körperzellen sind nun dauerhaft erschöpft. Schulmedizinisch gilt die Krankheit als nicht heilbar und nur äußerst schwer therapierbar.

Die Guaifenesintherapie nach Dr. St. Amand

Dr. St. Amand, der selbst von Fibromyalgie betroffen ist, hat mehrere Jahrzehnte Patienten mit Fibromyalgie und ME/CFS behandelt. Dafür verwendete er das Guaifenesin, ein Wirkstoff, der schon im Mittelalter für die Behandlung von Rheuma und weiteren Erkrankungen angewandt wurde. Damals wurde das Guaifenesin aus der Baumrinde des Guajak-Baumes gewonnen. Heute wird es nur noch synthetisch in seiner reinen Form hergestellt. Schon vor Gründung des Patentrechts wurde das Guaifenesin angewandt und ist somit nicht patentierbar.

Viele Betroffene fühlen sich durch die Anwendung des Guaifenesins deutlich weniger erschöpft und profitieren auch bei anderen Fibromyalgie-Symptomen von der Behandlung.

Schulmedizinisch ist die Guaifenesintherapie nach Dr. St. Amand nicht anerkannt. Viele Betroffene berichteten aber von guten Erfolgen und auch ich wende diese Therapie schon seit vielen Jahren erfolgreich an. Sie ist allerdings komplex. Man muss sich gut vorbereiten und in das Thema einlesen.

Du möchtest mehr darüber erfahren? Dann schau dir meinen Artikel „Guaifenesin: Was ist das?“ an. Zusätzlich empfehle ich das Buch von Dr. St. Amand, welches in deutscher Sprache erhältlich ist. Darin erfährt man nicht nur alles zur Guaifenesintherapie, sondern auch viele hilfreiche Erklärungen zur Fibromyalgie im Allgemeinen. Ich kenne kein Fibromyalgie-Buch, das besser auf diese Erkrankung eingeht.

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Buch zur Guaifenesintherapie

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3. Mögliche Ursache: Chronischer Cortisolmangel, immer erschöpft

Immer erschöpft? Das kann auch mit einem chronischer Cortisolmangel in Verbindung stehen. Dieser kann sowohl mit der Nebenniere als auch mit der Hypophyse in Verbindung stehen. Bei mir entstand der Cortisolmangel infolge eines Infarkts an der Hypophyse. Dadurch war ich jahrelang stark erschöpft. Seit der Diagnose bin ich cortisonpflichtig. Cortisol ist ein Hormon, welches in der Nebennierenrinde produziert wird.

Bei einem Mangel an Cortisol kommen zwei Ursachen infrage. Entweder sind die Nebennieren krank und erschöpft (primäre Nebenniereninsuffizienz), oder die Hypophyse arbeitet nicht mehr richtig (sekundäre Nebenniereninsuffizienz). Die Gründe für eine Hypophyseninsuffizienz können unterschiedlich sein. Es kann sich eine Entzündung dahinter verbergen, ein Tumor oder, wie bei mir, ein Infarkt. Die Hypophyse ist eine Drüse, die im Kopf sitzt und die Größe einer Kirsche aufweist. Sie produziert ein Hormon namens ACTH. Dieses ACTH wird in den Nebennieren benötigt, um Cortison herzustellen. Wenn kein ACTH produziert wird, kann auch kein Cortison hergestellt werden.

Wenn du dich in diesem Beschwerdebild wiedererkennst oder dir unsicher bist, ob du unter einem Cortisonmangel leidest, dann suche am besten einen Endokrinologen auf. Das ist der Facharzt für Hormone. Dieser kann alle nötigen Untersuchungen durchführen und gegebenenfalls den Cortisonmangel mit Medikamenten behandeln. Bei mir wurde die Erkrankung mittels eines MRT’s diagnostiziert.

4. Mögliche Ursache: Ernährung, immer erschöpft

Auch die Ernährung kann chronische Erschöpfung auslösen. Man erkennt es häufig daran, dass man nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit innerhalb weniger Stunden in einen starken Erschöpfungszustand gerät und müde wird. Aber es gibt noch viele weitere „typische“ Fibromyalgie-Symptome, die damit zusammenhängen können. Dr. St. Amand hat seine jahrzehntelangen Beobachtungen an Tausenden von Patienten dokumentiert. Er nennt folgende Symptome im Zusammenhang mit einer Kohlenhydratempfindlichkeit:

  • Müdigkeit
  • Schwäche, Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Muskelsteifigkeit
  • Schlafstörungen, Albträume
  • Reizbarkeit
  • Depressionen
  • Konzentrationsstörungen
  • Erinnerungslücken
  • Sehstörungen
  • Summen im Ohr
  • Verstopfte Nase
  • Fuß- und Beinkrämpfe
  • Taubheit, Prickeln (Hände, Füße, Gesicht)
  • Heißhungerattacken
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • Reizdarmsymptome wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Krämpfe
  • Panikattacken, Angstzustände

Coaching für eine nachhaltige Low Carb Ernährung bei Fibromyalgie

Erkennst du dich in diesen Symptomen wieder? Lass uns gemeinsam herausfinden, ob sie möglicherweise mit deiner Kohlenhydratzufuhr in Verbindung stehen! Dafür wechselt man in eine andere Ernährungsform. Dabei ist es nicht nur wichtig, die Kohlenhydrate leicht zu reduzieren, sondern auch eine dauerhaft stabile Blutzuckerlage zu erreichen, um diese Symptome zu überwinden. Einfach nur auf Kohlenhydrate zu verzichten, ist keine nachhaltige Lösung – vielmehr sollten sie sinnvoll ersetzt werden. Eine gesunde Umsetzung ist dabei entscheidend, denn auch bei einer kohlenhydratarmen Ernährung ist es möglich, sich ungesund zu ernähren.

In meinem Coaching widme ich mich selbstverständlich all diesen Aspekten. Gemeinsam werden wir den Weg zur optimalen Low Carb Ernährung bei Fibromyalgie erkunden, und ich werde dir zeigen, wie du diese Veränderungen nachhaltig umsetzen kannst – und das alles, ohne das Gefühl des Hungerns oder lästige Heißhungerattacken.


Du hast die Auswahl aus drei ansprechenden Coaching-Optionen:

  1. Individuelles Ernährungscoaching: Stelle dir vor, ein Coaching, das sich komplett an deine einzigartige Situation anpasst! Wir erarbeiten gemeinsam die besten Lösungen für dich, sei es im Umgang mit Unverträglichkeiten, Intoleranzen oder den speziellen Herausforderungen, die dein Leben mit sich bringt.

  2. Gruppencoaching: Hier teilst du dir mich als Coach mit anderen Teilnehmern. Diese dynamische Gruppenatmosphäre bietet nicht nur individuelle Unterstützung, sondern ermöglicht es auch, von den Erfahrungen und Fortschritten der anderen zu profitieren.

  3. Videokurs: Möchtest du in deinem eigenen Tempo lernen, unabhängig von Zeit und Ort? Mein Videokurs ermöglicht es dir, das notwendige Wissen eigenständig zu erarbeiten. Du bestimmst, wann und wo du lernst, und das alles ohne zeitlichen Druck!

Die Wahl liegt ganz bei dir – welches Coaching passt am besten zu deinen Bedürfnissen und Vorlieben?

Wie sieht es aus, hast du Lust auf Veränderung? Dann starte jetzt dein Fibromyalgie-Ernährungscoaching und lass dich von mir unterstützen! Hast du noch Fragen? Gibt es bei dir eine besondere Situation oder hast du bereits Low Carb-Erfahrung? Sprich mich einfach an, melde dich bei mir!

Ich freue mich sehr darauf, dich mit meinem Coaching zu unterstützen und dich auf deinem Gesundheitsweg zu begleiten.

Bis bald, deine Carola Schröder

Fibromyalgie Coaching

Neben den 4 genannten möglichen Ursachen gibt es sicherlich noch weitere Erklärungen für chronische Erschöpfungszustände. Dir fallen welche ein oder du möchtest von deiner Situation berichten? Dann freue ich mich, wenn du uns allen hier in den Kommentaren davon schreibst 🙂

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