Fibromyalgie im Job

Viele Menschen mit Fibromyalgie gehen in ihrem Job weit über ihre Grenzen hinaus. Denn sie können nicht riskieren, ständig im Job auszufallen und sich krankschreiben zu lassen. Ich möchte dir in diesem Beitrag davon berichten, welche Erfahrungen andere Betroffene und auch ich im Job gemacht haben.

Im Job erzählen, dass man Fibromyalgie hat, oder nicht?

Wie man im Job mit der Fibromyalgie umgeht, ist eine sehr komplizierte Sache. Das fängt schon bei der Frage an, ob man den Kollegen im Job von der Krankheit und den damit einhergehenden Problemen erzählen sollte oder nicht. Wenn man nichts erzählt, können die Kollegen kein Verständnis für die eigene Situation bekommen. Auf der anderen Seite wird man gerade mit Fibromyalgie auch im Job oft nicht richtig verstanden. In manchen Fällen ist es sogar besser, die Krankheit im Job zu verschweigen. Ich denke, der richtige Weg ist individuell, vom Arbeitgeber und von den Kollegen im Job abhängig.

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Du möchtest mehr darüber erfahren? Dann lies diesen Artikel Fibromyalgie Selbsthilfe: 1. WhatsApp Kanal für Betroffene“.

Erschöpft und krank zum Job

In Gesprächen mit Betroffenen höre ich immer wieder, dass diese durch den Job an ihre Grenzen kommen oder sogar darüber hinaus gehen. Sie schleppen sich trotz Schmerzen und Erschöpfung zur Arbeitsstelle. Dort im Job angekommen sind sie häufig frustriert, da sie nicht so belastbar sind und Termine und Fristen nicht einhalten können.

Erst neulich erzählte mir eine Betroffene, dass sie durch ihren Job im Außendienst viel im Auto sitzt. Ihr fällt es unheimlich schwer, das Bein über dem Pedal in einer Position zu halten, da es ihr muskuläre Beschwerden verursacht. Auch kognitiv kann dies Fibromyalgie-Probleme bereiten, denn man ist ja gefordert, dem Straßenverkehr aufmerksam zu folgen.

Bei Schmerzen und Verspannungen

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Offenlegung: Dies ist ein Affiliate-Link, was bedeutet, dass ich möglicherweise eine kleine Provision erhalte, wenn du über den Link einen Kauf tätigst. Dies verursacht keine zusätzlichen Kosten. Ich empfehle nur Produkte, von denen ich überzeugt bin.

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Krankschreibung löst das Problem bei Fibromyalgie nicht, aber ….

Die meisten Fibromyalgiker wollen ihrem Job nachgehen. Für sie es eigentlich keine Option, sich im Job krankschreiben zu lassen. Manchmal gibt es jedoch Phasen, in denen nichts mehr geht. Wenn man immer gegen die Krankheit kämpft und die Symptome ignoriert, kommt der Moment, in dem man sich im Job krankschreiben lassen muss, weil die Beschwerden unerträglich geworden sind.

Wenn man sich sodann krankschreiben lässt, hat es den Vorteil, dass man erst mal vom Job befreit ist und sich ausruhen kann. Aber bei der Fibromyalgie ist es nicht so, dass man nach einer Woche wieder fit und gesund ist! Man ist nur weniger beeinträchtigt als vorher. Aus Sicht der Kollegen oder des Arbeitgebers ist man im Anschluss aber wieder voll arbeitsfähig im Job, denn sonst wäre man ja weiterhin krankgeschrieben … dass dies nicht der Fall ist, bekommen sie größtenteils nicht mit oder können es aus ihrer gesunden Situation heraus nicht nachvollziehen. Es ist ein Trugschluss der Gesunden anzunehmen, ein chronischer Kranker wäre nur alle paar Monate einmal von den leidigen Symptomen geplagt.

Dieser Inhalt auch als Video

Manchen Betroffenen fällt es schwer, Texte zu lesen. Viele Inhalte dieses Blogs gibt es auch als Video auf meinem YouTube-Kanal, wusstest du das? Auch diesen Artikel „Fibromyalgie im Job“ findest du in Videoform auf YouTube. Das Video heißt „Fibromyalgie im Job: Ständig krank und gemobbt? Wie geht es weiter?“ Schau dort gern mal rein und lerne mich auch visuell kennen 🙂

Meine eigene Erfahrung mit Fibromyalgie im Job

Als meine Kinder ein bisschen älter waren, fing ich wieder an zu arbeiten. Damals hatte ich einen Job in einer Druckerei und schleppte mich durch den Tag. Zu Hause angekommen, bereitete ich das Mittagessen für meine Kinder zu. Danach musste ich mich sofort hinlegen und bis zum nächsten Morgen ausruhen, damit ich wieder zur Arbeit erscheinen konnte. Ich wollte so gern arbeiten, jedoch bin ich dabei immer weiter in eine Abwärtsspirale geschlittert. Bis zu dem Punkt, an dem ich meinen Job kündigen musste. Während dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich dem Ganzen nicht gerecht werden kann. Ich war von Schuldgefühlen geplagt und mir tat es unheimlich leid, dass meine Kollegen meine Arbeit erledigen mussten, weil ich viel langsamer arbeitete.

Ein weiteres Problem, auf das ein Fibromyalgiker häufig stößt, ist Mobbing und Diskriminierung. Gesunde Kollegen haben kein Verständnis für eine chronisch kranke Person, da sie stets von ihrer normalen Situation ausgehen. Auch Kündigung ist ein großes Thema. Selbst wenn man den nettesten Arbeitgeber der Welt hat, wird der nicht unendliche Toleranz aufbringen können. Häufige Krankmeldungen und mangelnde Belastbarkeit gehen mit finanziellen Belastungen des Unternehmens einher. Wird man dann im Job gekündigt, ist man dieser Situation hilflos ausgesetzt.

Fibromyalgie im Studium

Ab und zu habe ich auch Kontakt zu jüngeren Fibromyalgikern, die studieren. Manche von ihnen mussten ihr Studium abbrechen. Andere wiederum kommen sehr viel langsamer voran als Gesunde und versuchen irgendwie, alles zu schaffen.

Egal ob Beruf oder Studium, in so einer Lage ist man unheimlich gestresst und Stress triggert die Fibromyalgie-Symptome. Dieses dann aufzufangen, empfinde ich als unheimlich schwierig. Das Beste wäre, den Stress erst gar nicht aufkommen zu lassen, was fast unmöglich ist. Deswegen ist es wichtig, ein Ventil zu haben, um den Stress abzubauen und zu regulieren. Bei mir ist es die Musik und die Natur. Ich denke auch, dass die Ernährung hier eine große Rolle spielt. Das ist vielen nicht bewusst und wird häufig unterschätzt.

Mich interessiert es sehr, wie es bei dir ist. Kannst du mit der Fibromyalgie noch arbeiten gehen? Hast du Ergänzungen zu diesem Inhalt? Schreib doch mal ganz unten in die Kommentare. Ich freue mich sehr über den Austausch mit dir.

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Mein Coaching für dich

Mit meinem Coaching konnte ich schon vielen Fibromyalgie-Betroffenen helfen, zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden zurückzufinden. Sie berichten von Verbesserungen bezüglich der Energie, der Leistungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, des Schlafs, der Schmerzen und weiteres. Lies hier von den Erfahrungen meiner Klienten:

Das sagen andere

Die Bewertungen auf dieser Website "Fibromyalgie - Coaching" sind im Original wiedergegeben, jedoch wurden einige Daten zur Person auf Wunsch der Verfasser anonymisiert.

Google Rezensionen

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Der Online Kurs zur Low Carb Ernährung half mir sehr bei meiner Ernährungsumstellung. Er ist in kurze, gut verständliche Kapitel eingeteilt, die man sich auch mehrfach anschauen kann. Man bekommt alles an die Hand was man benötigt, um zu starten.
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Mit Hilfe der Guaifenesintherapie und der Low Carb Ernährung konnte ich Schmerzen und andere Symptome reduzieren und mir viel Lebensqualität zurück holen!
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Danke.
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Inge Iggesen , Tostedt
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Ich bin für meine neue Lebensqualität dem Fibro-Coach sehr dankbar. Ich muss keine starke Medikamente nehmen, hab weniger Schmerzen, kein Brainfog mehr, hab extra Energie, einen besseren Schlaf, viel weniger Schwindel, keine Nervosität mehr und vorallem keine Panickattacken, die ich jeden Tag hatte (wegen den Blutzuckerschwankungen.. ich hätte nie gedacht, daß es davon kommt..). Das Guaifenesin hilft mir auch dabei, wieder ein aktives Leben zu haben, mich mehr und mit Freude zu bewegen und nicht nur zu Hause dahinvegetieren wie davor.. Eine Karierung ab und zu ist super wichtig, es hilft mir enorm beim Durchhalten und da seh ich Schwarz auf Weiß welche Fortschritte ich schon gemacht habe. Die Ernährungsumstellung hätte ich alleine nicht geschafft (alleine habe ich einiges falsch gemacht..). Danke für Deine langjährige Erfahrungen und Tipps, sie helfen mir jeden Tag wieder und wieder. Jetzt habe ich ein besseres Leben, an dem ich fast nicht mehr geglaubt habe.. Ich danke Dir für deine professionelle Begleitung mit Herz. 💓
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Ich mache nun seit 5 Jahren die Guaifenesintherapie. Ich habe mich öfters von Carola kartieren lassen und sie hat mir bei der Dosisfindung geholfen! Und auch als ich mit der Therapie mal nicht voran kam, wusste sie einen Rat und hat mich unterstützt!
Ich fühle mich bei Carola immer gut aufgehoben und verstanden!
Und kann jedem, der an Fibromyalgie erkrankt ist, empfehlen ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen!
Ohne ihre Unterstützung würde es mir nicht so gut gehen!
Vielen Dank für Alles!

Bist du an einem Coaching interessiert oder hast Fragen? Dann nimm mit mir Kontakt auf:


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