Fibromyalgie: wie fing es an?

Manchmal fragen Betroffene mich zur Fibromyalgie: Wie fing es an? Fibromyalgie macht sich bei jedem anders bemerkbar. Auch wie sie anfängt, ist von Person zu Person unterschiedlich. Trotzdem gibt es natürlich viele Gemeinsamkeiten. Auf die Symptome der Fibromyalgie gehe ich ausführlich in meinem Blogartikel „Diese Fibromyalgie Symptome sind typisch“ ein.

In meiner Facebook-Gruppe habe ich Fibromyalgie – Betroffene gefragt, wie bei ihnen die Fibromyalgie begann. Sie haben mir die folgenden Informationen für diesen Beitrag „Fibromyalgie: Wie fing es an?“ zur Verfügung gestellt. Hier erfährst du also, was andere Betroffene berichten.

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Fibromyalgie: Wie fing es an?

Generell kann Fibromyalgie auf zwei verschiedenen Wegen beginnen. In vielen Fällen beginnt sie, wie auch bei mir, schleichend. Oder sie beginnt plötzlich durch ein akutes Ereignis. Fibromyalgie beginnt bei manchen schon in der Kindheit, bei anderen kann sich das Beschwerdebild auch erst mit zunehmendem Alter manifestieren. Bei den Teilnehmern meiner Umfrage war das Ausbruchsalter der Fibromyalgie zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Interessant dabei war, dass diese Betroffenen bereits in der Kindheit von einzelnen Symptomen der Fibromyalgie heimgesucht wurden, sich die Erkrankung aber erst später manifestierte.

Fibromyalgie: Wie fing es an? Wie war es bei dir?

Frühkindliche Beschwerden

Auf meine Frage „Fibromyalgie: Wie fing es an?“ nannten einige Betroffene auch Symptome, die bereits in früher Kindheit vorlagen. Zu den frühkindlichen Beschwerden zählten häufig:

  • Wachstumsschmerzen
  • Bauchbeschwerden
  • Tinnitus
  • Migräne
  • Magenschmerzen

Auslöser der Fibromyalgie

Als Auslöser der Fibromyalgie wurden genannt:

  • Operationen
  • Antibiotika
  • Stress
  • Veränderung der Lebensumstände
  • Trauma
  • Infekte

Fibromyalgie: So fing es an

Eine Betroffene schrieb mir:

„Heute weiß ich, dass ich schon seit meiner Kindheit an Fibromyalgie leide. Ich hatte als Kind schon diese sogenannten Wachstumsschmerzen. Viele Kleidungsstücke waren für mich schwer wie Blei beim Tragen. Ich bekam schnell blaue Flecke, die erst nach sehr langer Zeit wieder weg waren. In meiner Jugend kamen dann starke Migräneanfälle mit Sehstörungen und Übelkeit dazu und weiterhin kamen Schmerzen in der rechten Körperhälfte dazu. Der Sportunterricht in der Schule war für mich der reinste Horror. In den dreißiger Jahren stellten sich dazu die Ganzkörperschmerzen ein und in den Wechseljahren eskalierte es völlig in meinem Körper. Ich habe seitdem ständig Schmerzen und all noch die anderen Symptome, die bei Fibromyalgie auftreten.

Nach langer Odyssee bei vielen Ärzten bekam ich 2017 endlich die Diagnose Fibromyalgie. Da war ich 55 Jahre alt. Nächsten Monat werde ich 59. Der Erwerbsminderungsantrag ist gestellt und ich bin froh, wenn ich frühzeitig berentet werde. Ich habe seit meinem 16. Lebensjahr immer schwer körperlich gearbeitet und nun bin ich am Ende. Ich kann einfach nicht mehr. Ich habe vieles ausprobiert, mit wenig Erfolg auf Linderung. Nach längerer Vorbereitung werde ich in nächster Zeit mit der Guaifenesintherapie beginnen.“

Ein weiteres Fallbeispiel zu Fibromyalgie: Wie fing es an?

„Ich war 43, als die Fibro ausbrach. Wir waren gerade im Sommerurlaub und ich bin mit „Muskelkater“ aufgewacht, als wäre ich zuvor einen Marathon gelaufen. Es gab keinen Auslöser, den ich mir erklären könnte; keine OP, kein Trauma. Als wir wieder Zuhause waren, fingen im Oktober die Angstzustände an. Sie kamen fast jeden Morgen. Atemnot kam irgendwann dazu und es steigerte sich über die nächsten Wochen in Panikattacken. Immer wenn das losging habe ich meine Freundin angerufen, die dann so lange mit mir geredet hat, bis es wieder aufhörte. Mein Herz schlug immer sehr schnell. Das machte mir zusätzlich Angst. Dieser Zustand dauerte drei Monate und ich habe es (erst) dieses Jahr wieder gehabt für zwei Monate.

Nach den damaligen Panikattacken wurden dann über die Jahre die Schmerzen in den Gelenken immer schlimmer, in Schüben verlaufend. Je kälter und nässer es ist, umso schlimmer ist alles. Anfangs die Schultern, Arme und Oberschenkel; dann die Knie, Füße, Hüfte. Seit einem Jahr auch die Hände. Parallel zu den Schmerzen kamen die Erschöpfungszustände mit Konzentrationsproblemen, Wortfindungsstörungen und Gedächtnisprobleme. Ich hatte auch mal ein halbes Jahr, in dem ich nachts überhaupt nicht mehr schlafen konnte. Das war, glaube ich, 2016.“

Fibromyalgie Video auf YouTube: So fing alles an

Mehr Erfahrungsberichte dazu, wie Fibromyalgie bei anderen Betroffenen anfing, findest du in diesem Video. Klicke einfach auf das untenstehende Video „Fibromyalgie: Wie fing es an?“ (du musst die Cookies akzeptieren, wenn du das Video sehen möchtest).

Fibromyalgie: Beginn erkennen

Mit welchen Symptomen die Fibromyalgie – Erkrankung startet, ist unterschiedlich. Du erkennst die Fibromyalgie an einigen typischen Symptomen, die bei der Mehrheit der Betroffenen auftreten:

  • Schmerzen
  • Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Morgensteifigkeit
  • Reizdarm
  • Überempfindlichkeiten
  • Müdigkeit
  • Depressionen, Ängste
  • Panikattacken
  • Hautprobleme
  • Urogenitale Beschwerden
  • Ohrgeräusche
  • Zittern, Taubheit
  • Fuß- und Beinkrämpfe

Man muss nicht all diese Symptome haben. Es können auch einzelne Symptome vorkommen. Fast jeder Betroffene leidet unter Schmerzen und Erschöpfung in unterschiedlichem Ausmaß.

Verlauf der Fibromyalgie

Fibromyalgie verläuft in Schüben. Es kann sein, dass man Tage hat, an denen alles halbwegs gut ist, aber dann kommt plötzlich ein Schub, der einen aus der Bahn wirft. Mit der Zeit nehmen diese Schübe an Häufigkeit und Intensität zu. Die beschwerdearmen oder -freien Zeiten werden immer kürzer, bis man irgendwann in einem Kreislauf der verschiedensten Symptome steckt. Meine Umfrage in meiner Facebook-Gruppe zu dem Thema „Fibromyalgie: Wie fing es an?“ bestätigt dies.

Ausschluss der Fibromyalgie

Es gibt auch Symptome, die nicht zur Fibromyalgie gehören. Bei Fibromyalgie gibt es KEINE auffällige Blutwerte, KEINE erhöhten Entzündungswerte und KEINE veränderten Röntgenbilder. Wie man die Diagnose Fibromyalgie erhält und was es dabei zu beachten gibt, erfährst du in diesem Video.

Wenn du noch mehr zu Fibromyalgie Symptomen wissen möchtest, schau dir dieses Video an „Wie fühlen sich Fibromyalgie Symptome an?“ oder klicke auf das Video hierunter (du musst Cookies akzeptieren, wenn du das Video anschauen möchtest).

Fibromyalgie, und nun?

Viele Betroffene aus der Facebook-Gruppe, die auf meine Frage „Fibromyalgie: Wie fing es an“ geantwortet haben, machen die leidvolle Erfahrung, dass es kaum eine wirksame, schulmedizinische Behandlung bei Fibromyalgie gibt. So ist man auf sich allein gestellt. Aber es gibt durchaus Selbsthilfe-Maßnahmen, die eine positiven Effekt auf die Beschwerden bei Fibromyalgie haben können. Vor allem der Wechsel zu einer strikt kohlenhydratarmen und ggf. entzündungshemmenden Ernährung hat schon vielen Betroffenen geholfen. Symptome, die mit einer Überempfindlichkeit auf Kohlenhydrate zusammenhängen können, sind zum Beispiel:

  • Müdigkeit
  • Schwäche, Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Muskelsteifigkeit
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • Depression
  • Konzentrationsstörungen
  • Erinnerungslücken
  • Sehstörungen
  • Summen im Ohr
  • Verstopfte Nase
  • Fuß- und Beinkrämpfe
  • Taubheit, Prickeln (Hände, Füße, Gesicht)
  • Heißhungerattacken
  • Schwitzen
  • Übelkeit
  • Reizdarmsymptome wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Krämpfe und weitere.

Übliche Low Carb-Ernährung reicht meist nicht aus

Ob diese Symptome mit den Kohlenhydraten zusammenhängen, findet man nur durch eine Ernährungsumstellung heraus. Eine übliche Low Carb-Ernährung reicht allerdings meist nicht aus, um die schwerwiegenden Symptome damit in den Griff zu bekommen. In meinem Coaching zeige ich dir, wie du die Ernährung umstellen musst, um bestmöglich zu profitieren. Lerne dabei, wie du eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten langfristig umsetzen kannst, ohne zu hungern und ohne ständig Heißhungerattacken zu bekommen. Profitiere von meiner fachkundigen Unterstützung beim Wechsel in die kohlenhydratarme Ernährung und finde heraus, welcher der Symptome mit den Kohlenhydraten zusammenhängen!

Was mich jetzt noch interessiert ist, wie denn die Fibromyalgie bei dir anfing? Also frage ich dich „Fibromyalgie: Wie fing es an?“ Schreib mir doch mal in die Kommentare und erzähl ein bisschen!

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2 Kommentare

  1. Hallo Carola,vielen lieben Dank für Dein Video,ich habe mich gefreut,daß Du dazu meinen Beitrag mit verwendet hast!
    Viele liebe Grüße Petra

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