Fibromyalgie Tipps für Betroffene

In der Grafik siehst du unsere Fibromyalgie Tipps. Man muss seinen eigenen Weg finden, um die Fibromyalgie Beschwerden zu handhaben und um mit einer unheilbaren Erkrankung zu leben, für die es keine angemessene schulmedizinische Therapie gibt. Dieser Weg kann fern ab von den gesellschaftlichen Erwartungen und Normen liegen. Hier schreibt übrigens wieder fibro.alltagsheldin von Instagram als Gastautorin.

Erster der Fibromyalgie Tipps: Den Blickwinkel verändern

Es ist ungeheuer hilfreich, den eigenen Blickwinkel zu verändern: Weg von dem was ich nicht mehr kann, hin zum dem was ich noch gut kann und was mir Lebensqualität und Freude schenkt. Das ist ein Lernprozess, der etwas Geduld erfordert. Und es ist legitim, sich dabei unterstützen zu lassen. Anfangs sieht man vielleicht keine Fortschritte, weil die Entwicklung oft in Babyschritten voran schreitet. Aber aus dem Hamsterrad der schlechten Gedanken auszusteigen, kann ein erster guter Schritt sein. Es ist anfangs nicht leicht, die schönen und positiven Dinge, die ja durchaus da sind zu entdecken, weil wir so auf Schmerz und unsere Symptome fokussiert sind.

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Wirf den Gesellschaftszwang über Bord

Die Gesellschaft meint ich bin zu jung für die Rente? Dass entscheidet nicht die Gesellschaft! Ich allein weiß, ob und wie viel ich noch auf dem normalen Arbeitsmarkt leisten kann.

Meine Familie und Freunde erwarten, dass ich funktioniere? Ich entscheide allein, wie viel Zeit ich hier investieren kann, im Rahmen meiner Möglichkeiten.

Wir müssen weg vom Funktionieren, das treibt uns nur immer tiefer in unsere Symptome und unseren Schmerz.

Handle aus deiner Perspektive heraus!

Ich selbst muss zum Gradmesser meiner Möglichkeiten werden, denn nur ich selbst kann meine eigenen Grenzen spüren. Also die Grenzen, wo Schmerz und Symptome entstehen oder stärker werden. Dies muss ich ausprobieren, oft neu erlernen. Das ist keine Kopfentscheidung, sondern eine Entwicklung. Spüren, was ich noch kann, was mir Freude macht und was mir Lebensqualität zurück gibt.

Letzter der Fibromyalgie Tipps: Bleib bei Dir!

Gift ist, sich mit anderen zu vergleichen. Mit den Gesunden, mit den anderen Fibromyalgie Patienten. Wir sind alle Individuen und jedem helfen andere Maßnahmen. Und jeder kann anderes leisten. Das Leben sollte kein Wettbewerb sein. Die Nachbarin meint „Du siehst gar nicht krank aus“? Egal, das ist dein Leben und nicht das der Nachbarin!

Stehe für dich und deine Bedürfnisse ein.

Niemand anderes wird das für dich tun!

Sandra von https://www.instagram.com/fibro.alltagsheldin/

Hast du noch weitere Fibromyalgie Tipps, möchtest du etwas ergänzen? Dann schreib uns doch mal in die Kommentare!

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4 Kommentare

  1. Hallo, bei mir steht diese Diagnose schon länger im Raum. Bei mir sind seit ca drei Jahren Krämpfe nicht nur in Beinen und Füßen, sondern im ganzen Körper (inklusive Hals) in unterschiedlicher Intensität aufgetreten. Leider habe ich immer noch keine Ahnung, welcher Facharzt bezüglich der Krankheit richtig ist (die Möglichkeit, dass ich an Fibromyalgie leiden könnte, wurde im Rahmen eines psychosomatischen Klinikaufenthalts angesprochen)
    Liebe Grüße
    Uschi

    • Hier meine persönliche Liste, die ich (im Laufe von vielen Jahren) bezüglich Krämpfen abgearbeitet habe und die ich nun in eine sinnvolle Reihenfolge bringe:

      • Magnesium
      • Vitamin D checken und ggf. korrigieren
      • Kohlenhydratarme Ernährung.

      Alle drei Maßnahmen haben bei mir Einfluss auf Krämpfe. Hast du auch Krämpfe im Kopf? Das hatte ich immer und fand das heftig unangenehm.

      Es gibt keinen Facharzt für Fibromyalgie. Diese Erkrankung will kein Fachgebiet haben. Früher hat man es der Rheumatologie zugeordnet. Das war aber auch nicht richtig und heute nimmt man davon Abstand. Federführend soll eigentlich der Hausarzt sein. Mach dich im Internet mal auf die Suche nach der Leitlinie Fibromyalgie, Patientenversion. Da wird auf vieles eingegangen.
      Vielleicht helfen dir meine Tipps ja weiter…

  2. Fibromyalgie Symptome:
    Herzklopfen
    Schmerzen Unterarm und Füße
    Rückenschmerzen
    Reizdarm
    Nächtliche Wasserlassen
    Während Schub:
    Sehvermögen eingeschränkt
    Konzentration Störungen
    Schlafstörungen
    Taubheit gefüllt in Arme und Füße
    Launisch
    Konzentration Störungen
    Vergesslichkeit

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